Unser zuverlässiger Energiepartner Die Natur
In Boden, Wasser und Luft befinden sich große Energiereserven. oe Wärmepumpen der neuesten Generation nutzen diese natürliche Umweltwärme effizient, um Gebäude nachhaltig zu heizen und Warmwasser bereitzustellen.
Doch wie unterscheiden sich die erneuerbaren Energiequellen? Hier lernen Sie die Unterschiede und Vorteile der einzelnen Energien kennen.
Energiequelle Erde
Das Erdreich rund um Ihr Gebäude ist ein hervorragender und ganz natürlicher Wärmespeicher. Es nimmt kontinuierlich Energie aus Sonneneinstrahlung und Niederschlägen auf und speichert diese ganzjährig – Tag und Nacht.
Funktionsweise
In einer Tiefe von etwa 1,5 m liegt die Temperatur des Erdreichs konstant zwischen +6 °C und +12 °C. Über ein Rohrleitungssystem (Erdwärmetauscher) wird diese Energie mittels einer Soleflüssigkeit aufgenommen und zur Wärmepumpe transportiert.
Die Sole wird im Verdampfer um ca. 3 °C abgekühlt – die dabei gewonnene Energie wird zum Heizen und zur Warmwasserbereitung genutzt. Die benötigte Solepumpe ist bereits vollständig in den Wärmepumpensystemen integriert.
Mit Solar kombinierbar
Dieses System eignet sich auch ideal zur Kombination mit Solaranlagen. Bei richtiger Auslegung und Installation des Erdkollektors ist die Erdwärmeheizung auch die effizienteste Lösung unter den Wärmepumpensystemen.
Energiequellen
- Erdkollektor
Horizontal verlegte Erdwärmetauscher als Flächen-, Graben- oder Spiralkollektor (ideal bei genügend verfügbarer Gartenfläche, die nicht überbaut wird).
- Tiefensonde
Vertikal verlegter Erdwärmetauscher als Tiefensonden, Spiralsonden und Erdwärmekörbe (perfekt, wenn nur eine geringe Gartenfläche zur Verfügung steht).
Energiequelle Wasser
Grundwasser steht meist in einer Tiefe von ca. 6-8 m zur Verfügung und bietet ganzjährig optimale Voraussetzungen für eine kostengünstige Wärmegewinnung.
Funktionsweise
Das Grundwasser wird über einen Förderbrunnen entnommen und durch den Verdampfer der Wärmepumpe geleitet. Dabei werden dem Wasser etwa 3–4 °C Wärmeenergie entzogen, die zum Heizen und zur Warmwasserbereitung genutzt werden.
Das abgekühlte Grundwasser wird anschließend über einen ca. 10 m entfernten Sickerbrunnen zurückgeführt.
Ihre Vorteile
- Konstant
ganzjährig konstante Temperatur von +10° C – ideal für eine effiziente Nutzung - Einfach
keine aufwändige Wasseraufbereitung erforderlich - Wirtschaftlich
sehr kostengünstige Investition (bei geeigneten Rahmenbedingungen) mit hoher Effizienz - Ideal zum Kühlen
perfekt geeignet für die passive Kühlung, da das Grundwasser auch im Sommer konstant kühl ist
Energiequelle Luft
Luft ist jederzeit und überall unbegrenzt verfügbar. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt diese Energiequelle effizient zum Heizen und zur Warmwasserbereitung – bei vergleichsweise einfacher Installation.
Funktionsweise
Ein energiesparender Ventilator führt die Umgebungsluft über einen Kupfer-Aluminium-Wärmetauscher. Dabei wird die Luft um etwa 4–8 °C abgekühlt und die gewonnene Energie an das Kältemittel übertragen.
Die Wärmepumpe selbst befindet sich im Gebäude und ist über Rohrleitungen mit dem Außenverdampfer verbunden. Diese Bauweise sorgt für hohe Effizienz und zuverlässigen Betrieb auch bei niedrigen Außentemperaturen.
Ihre Vorteile
- Frostsicheres System
Dank Splitbauweise befinden sich alle empfindlichen Komponenten geschützt im Innenbereich. - Leiser Betrieb
Vergrößerter Lamellenabstand und flüsterleise Ventilatortechnik am Außenverdampfer sorgen für eine geringe Geräuschentwicklung.